• Dr. Tomas Buchhorn (SR/R)

Kompetenzzentren

Fachbereiche | Fuß - Sprunggelenk | Sprunggelenk | Prävention

Prävention

Dadurch, dass Sportunfälle die häufigste Ursache für ein Distorsionstrauma des Sprunggelenkes mit gegebenenfalls konsekutiver Arthrose darstellen, ist es sinnvoll, bei Risikosportarten bereits eine primäre Verletzungsprävention einzuleiten.

Es sollten hierbei insbesondere Trainingsprogramme ausgearbeitet werden, die den Athleten unterstützend zu seiner Sportart mit Propriozeptionstraining und Pronatorenstärkung versorgen. Als externsische Distorsionsprophylaxe können stabilisierende Schuhe, Einlagen oder Taping vorgenommen werden. Das Taping ist allerdings umstritten, da die Stabilität des Tape-Verbandes schnell auslockert.

Hält man sich vor Augen, dass ca. 20 – 25 % der akuten Supinationstraumata in eine chronische Sprunggelenksinstabilität münden, sollte ein besonderes Augenmerk auf die sekundäre Prävention geworfen werden. Diese besteht vor allem darin, die akute Verletzung korrekt zu therapieren.

» zur Desktop-Version