News aus Straubing, 12. Juni 2019

Informationsabend zum Thema "Wie vermeide ich Infektionen in der Endoprothetik?"

Unter dem Begriff Arthrose wird die Abnutzung des Knorpels, beispielsweise im Hüft- oder Kniegelenk, verstanden. Im fortgeschrittenen Stadium kann die Arthrose trotz nicht-operativen Behandlungsmöglichkeiten durch Schmerzen und Bewegungseinschränkung zu einer relevanten Verminderung der Lebensqualität führen. Ist die nicht-operative Therapie über längere Zeit ohne Erfolg, sollte man den Ersatz der abgenutzten Gleitflächen in Erwägung ziehen. Im Fachjargon wird dann von der Implantation einer Hüft- oder Knieprothese gesprochen. Das Ziel einer solchen Operation ist die Verminderung von Beschwerden, um eine Verbesserung der Lebensqualität und Mobilität zu erlangen.

 

Die Infektion eines Kunstgelenkes gehört zu einer der folgenschwersten Komplikationen, die ein Patient postoperativ erleiden kann. Um eine solche Infektion zu vermeiden, kann sowohl der Patient selbst, als auch der Arzt einige Maßnahmen ergreifen, um das Risiko zu minimieren.

 

Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Fickert und Priv.-Doz. Dr. med. Philipp von Roth informieren am 9. Juli 2019 über den aktuellen Stand der Wissenschaft zur Vermeidung von Infektionen vor, während und nach der Operation. Die dargestellten Maßnahmen sind am sporthopaedicum als Standardverfahren etabliert. Darüber hinaus gehen sie insbesondere auf die sogenannten multiresistenten oder auch "Krankenhauskeime" genannten Erreger ein.

 

Einladung