News aus Straubing, News aus Regensburg, 05. Februar 2016

Dr. Buchhorn veröffentlicht Artikel in der Fachzeitschrift für Ärzte "der Unfallchirurg"

Das Impingementsyndrom am oberen Sprunggelenk (OSG) gehört zu den häufigsten chronischen als auch posttraumatischen Sprunggelenkpathologien. Die Einklemmungssymptomatik entsteht aufgrund des Zusammenstoßens anatomischer Strukturen, welche zu Schmerzen und Einschränkung der Beweglichkeit im Bereich des OSG führen kann. Eingeteilt werden kann das OSG-Impingement anhand der Lokalisation oder auslösender Ursache. Klinisch imponieren neben chronischen Schmerzen die bewegungs- und belastungsabhängige Schwellung des Gelenks sowie die eingeschränkte Plantar- bzw. Dorsiflexion. Während beim Weichteilimpingement die dazugehörige Klinik und die körperliche Untersuchung im Vordergrund stehen, spielen bildgebende Verfahren bei der Diagnose des knöchernen Impingements eine große Rolle. Aus therapeutischer Sicht sollte zunächst ein konservativer Behandlungsversuch erfolgen. Bei dessen Versagen ist die arthroskopische Resektion der zugrunde liegenden Ursache des Impingements die standardmäßig angewendete Operationsmethode. Bei einer Komplikationsrate von derzeit etwa 3 % stellt diese eine sichere Operationsmethode dar, die sowohl mit hohen postoperativen Zufriedenheitsraten vonseiten der Patienten als auch signifikantem Beschwerderückgang einhergeht.