News aus Straubing, News aus Regensburg, 01. Oktober 2015

Prof. Carsten Tibesku vom sporthopaedicum veröffentlicht neues Standardwerk zur Knieendoprothetik

Im September erschien die 2. Auflage des Buches Knieendoprothetik im Springer Verlag. Die erste Auflage stammte bereits aus dem Jahre 1999 und war damals die meistgelesene Monographie zum Thema des künstlichen Kniegelenks in Deutschland. Die Implantation eines künstlichen Kniegelenks stellt in der Behandlung der Arthrose den letzten Schritt in einer Vielzahl von Behandlungsmethoden dar. Daher umfasst das Buch auch die komplette Diagnostik und alle Behandlungsmöglichkeiten, inklusive der konservativen Therapie. Während in den 1990er Jahren noch ca. 40.000 Knieprothesen pro Jahr implantiert wurden, haben die Verbesserungen der Prothesen, der Operationstechniken und der Ergebnisse, aber auch der zunehmende Bedarf aufgrund des größeren Anteils der älteren Bevölkerung zu Implantationszahlen von ca. 200.000 pro Jahr in Deutschland geführt.

 

Das Besondere an diesem Buch ist, dass die drei Herausgeber auch die Autoren des Buches sind. Dies bedeutet, dass zum einen der Erklär- und Schreibstil einheitlich ist und zum anderen sich die persönliche Erfahrung des einzelnen Autors sehr stark widerspiegelt.

 

Prof. Tibesku, der selbst ca. 700 Knieprothesen pro Jahr eigenhändig operiert, war für die Kapitel der OP-Techniken verantwortlich. Hier konnte er seine Erfahrung sowohl als Operateur, aber auch als Instruktor und Kursleiter in regelmäßig stattfindenden Kursen für jüngere Kollegen einfließen lassen.

 

Prof. Carsten O. Tibesku ist seit 2007 Partner des sporthopaedicums. Er beschäftigt sich klinisch und wissenschaftlich ausschließlich mit dem Ersatz des Kniegelenks. Insbesondere der Teilersatz des Kniegelenks für junge Patienten (Schlittenprothese, Kniescheibengelenkersatz, 2/3-Prothese) stellt einen Schwerpunkt seiner Arbeit dar. Er wurde 2010 von der Zeitschrift FOCUS in die Ärzteliste "Knie" aufgenommen und ist damit einer von 89 besonders empfohlenen Kniespezialisten in Deutschland.

 

Auf die Frage, ob es denn nicht langweilig werde, sich stets nur mit dem Kniegelenk zu befassen, antwortete Prof. Tibesku, dass erst dadurch alle Möglichkeiten, z.B. auch Teilprothesen für jüngere Patienten oder der Erhalt aller Bänder bei Knieprothesen, zur Verfügung ständen.

 

Zusammen mit seinen Mitautoren, Prof. Heisel aus Bad Urach und Prof. Jerosch aus Neuss, hofft er, dass ihr neues Werk zur Verbesserung der Ergebnisse für viele Patienten in ganz Deutschland beiträgt.