Prof. Dr. Peter AngeleHerausragender Kniespezialist, Betreuung Spitzensportler, Leiter des FIFA Exzellenzzentrums RegensburgDr. Tomas Buchhorn Schwerpunkt Fuss- und Sprunggelenk, Sportverletzungen und Betreuung von nationalen und internationalen SpitzensportlernDr. Gerd EbnerVisionär der Bildung von KompetenzzentrenDr. Heinz-Jürgen EichhornPerfektionierung des vorderen Kreuzbandersatzes durch OP-Technik und strukturierte RehaPriv.-Doz. Dr. Stefan Fickert "Zurück in die Normalität" durch kompetente und spezialisierte Becken- und Hüfttherapie aus einer HandPriv.-Doz. Dr. Stefan GreinerDie neue Generation der Schulter & Ellenbogen Therapie: Kompetent und wissenschaftlich fundiertPriv.-Doz. Dr. Dr. phil. Max J. KääbSchulterspezialistPriv.-Doz. Dr. Jörn Ludwigist seit 2006 Partner des sporthopaedicumsDr. Alexander SchützChirurgie mit Perfektion und Passion - Ihr Spezialist für Hand und Ellbogen seit 2004Prof. Dr. Michael J. StrobelInternational anerkannter Kniespezialist. Autor zahlreicher Lehrbücher über die arthroskopische Chirurgie. Seit 1993 in der FOCUS-Liste.Prof. Dr. Carsten O. Tibeskuführt eigenhändig mehr als 600 Knieprothesenoperationen pro Jahr durchPriv.-Doz. Dr. Thore ZantopNur eine individuelle Therapiestrategie kann einen optimalen Behandlungserfolg gewährleisten!Dr. Frank Schneiderseit 2009 Mitglied des sporthopaedicumsDr. Michael WagnerInstruktor in regelmäßig stattfindenden nationalen und internationalen Arthroskopie-KursenProf. Dr. Andreas Weiler"Ich denke sowieso mit dem Knie"Zitat Joseph Beuys 1977Dr. Arno SchmelingTräger des Ferdinand-Sauerbruch-Forschungspreises 2001 der Berliner Chirurgischen GesellschaftPriv.-Doz. Dr. Sven SchefflerImmer neugierig in Bewegung bleiben
News aus Straubing, News aus Regensburg, 17.12.14

Russischer Spitzentorwart in Bad Griesbach operiert

News aus Regensburg, News aus Straubing, 09.12.14

11.12.14 Patienteninformationsabend im FAZ Regensburg

News aus Regensburg, 03.12.14

Veränderungen sind Gift fürs Knie

News aus Regensburg, 02.12.14

Fußball ist ein bisschen gefährlich

News aus Straubing, News aus Regensburg, News aus München, 19.11.14

Prof. Strobel und PD Dr. Zantop veröffentlichen 2600 Seiten starkes Arthroskopielehrbuch!

News aus Straubing, News aus Regensburg, 11.11.14

Moskauer Basketballstar Alex Zozulin von Dr. Zantop operiert

News aus Straubing, News aus Regensburg, 10.11.14

PD Dr. Zantop operiert 3 Fussballprofis aus Kasachstan

News aus Straubing, News aus Regensburg, 06.11.14

Dr. Eichhorn operiert Diskus-Olympiasieger Robert Harting

News aus Straubing, News aus Regensburg, 02.10.14

Dr. Eichhorn operiert russischen Profi-Fußballspieler

News aus Straubing, News aus Regensburg, 04.09.14

Dortmund-Profi Nuri Sahin von Dr. Eichhorn in Plattling operiert

News aus Straubing, News aus Regensburg, 01.09.14

Schalke-Profi und Handballspielerin von Dr. Eichhorn erfolgreich operiert

News aus Straubing, News aus Regensburg, 07.08.14

Dr. Zantop beim Profisportlertreffen als Referent geladen

News aus Straubing, News aus Regensburg, 23.07.14

Fußball sicherer machen

News aus Straubing, News aus Regensburg, 01.07.14

Portrait von Dr. Eichhorn im Focus Gesundheit

News aus Straubing, News aus Regensburg, 26.06.14

Nigerianer Ahmed Mousa WM-Doppeltorschütze nach OP bei Dr. Zantop

News aus Regensburg, News aus Straubing, 30.05.14

Dr. Schütz operiert russischen Champion

News aus Straubing, News aus Regensburg, 13.05.14

Artikel von Dr. Jürgen Eichhorn in Fachzeitschrift

News aus Straubing, News aus Regensburg, 28.04.14

Fortbildung für Ärzte und Physiotherapeuten verschoben!!

News aus Straubing, News aus Regensburg, 23.04.14

Fortbildung für Ärzte und Physiotherapeuten

News aus Straubing, News aus Regensburg, 14.04.14

Dr. Eichhorn operierte Eishockeystars Kowaltschuk und Semenov

News aus Straubing, News aus Regensburg, 09.04.14

Sport1 FM interviewt Priv.-Doz. Dr. Zantop live

News aus Straubing, News aus Regensburg, 19.03.14

Polnische Gastärzte bei Priv.-Doz. Dr. Zantop zur Fortbildung

News aus Straubing, News aus Regensburg, 18.03.14

Priv.-Doz. Dr. Thore Zantop ist FOCUS Arzt

News aus Straubing, News aus Regensburg, 25.02.14

Schulter- und Ellenbogenfortbildung

News aus Straubing, News aus Regensburg, 14.02.14

Jakub Blaszczykowski von Dr. Eichhorn operiert

News aus Straubing, News aus Regensburg, 12.02.14

Dr. Jürgen Eichhorn operierte zwei russische Nationalspieler

News aus Straubing, News aus Regensburg, 03.02.14

Patienteninformationsabend im sporthopaedicum straubing

News aus Straubing, News aus Regensburg, 13.01.14

return-to-play Artikel im Straubinger Tagblatt

News aus Straubing, News aus Regensburg, 17.11.13

PD Dr. Thore Zantop: Live-Operation in Hannover

News aus Straubing, News aus Regensburg, 14.11.13

Dortmund-Profi Neven Subotic von Prof. Dr. Strobel erfolgreich operiert

News aus Straubing, News aus Regensburg, 17.07.13

Hoher Besuch aus dem Iran

News aus Straubing, 18.06.13

Sportstudenten im OP

News aus Straubing, News aus Regensburg, 24.04.13

Prof. Strobel in einer weiteren Liste empfohlener Ärzte

News aus Straubing, News aus Regensburg, 16.03.13

Symposium "Das Knie von A-Z"

News aus Straubing, News aus Regensburg, 16.03.13

Dr. Buchhorn leitet Sprunggelenksarthroskopiekurs

News aus Straubing, News aus Regensburg, 14.03.13

Dr. Buchhorn Gastdozent am österreichischen Expertenkurs

News aus Straubing, News aus Regensburg, 18. Dezember 2014

Dr. Eichhorn Vorsitzender und Referent auf 30. Nürnberger Arthroskopiekurs

Der Kurs gehört mittlerweile zu den führenden Arthroskopiekursen in ganz Deutschland, dies zeigt auch der erneute Anstieg der Teilnehmerzahl.
News aus Straubing, News aus Regensburg, 17. Dezember 2014

Russischer Spitzentorwart in Bad Griesbach operiert

Ein weiterer internationaler Spitzensportler steht auf der Patientenliste von Dr. Heinz-Jürgen Eichhorn. Der Straubinger Kniespezialist operierte am Donnerstag in der Klinik St. Wolfgang in Bad Griesbach den Stammtorwart des russischen Spitzenclubs Rubin Kazan, Sergey Ryzhikov. Bei dem 34-Jährigen wurde an beiden Knien ein Meniskusschaden behoben. Der Eingriff sei gut verlaufen, sagte Dr. Eichhorn gegenüber dem Straubinger Tagblatt. Der Zufall wollte es so, dass am Donnerstag in Bad Griesbach mit Igor Akinfeev ein weiterer internationaler Spitzentorwart eintraf. Der russische Nationaltorhüter hatte am Abend zuvor mit seinem Club ZSKA Moskau im Champions League Spiel bei Bayern München eine 0:3 Niederlage hinnehmen müssen. Den Besuch bei seinem Nationaltorhüterkollegen Ryzhikov nutzte Akinfeev, der ebenfalls schon bei Dr. Eichhorn auf dem OP-Tisch gelegen war, zu einem Knie-Check.   (Quelle: Straubinger Tagblatt, Samstag 13.12.2014, S.55)
News aus Regensburg, News aus Straubing, 09. Dezember 2014

11.12.14 Patienteninformationsabend im FAZ Regensburg

Am Donnerstag den 11.12.2014 findet im FAZ Regensburg ein Patienteninformationsabend   Referenten und Themen:   PD Dr. Jörn Ludwig: „Wirbelsäule kaputt - was nun?“   PD Dr. Stefan Greiner: „Wenn die Schulter schmerzt“   Beginn: 19:00 Uhr   Ort: sporthopaedicum Regensburg im FAZ Regensburg, Hildegard von Bingen Str. 1, 93053 Regensburg   Wir freuen uns auf Ihr Kommen! - Eintritt frei
News aus Regensburg, 03. Dezember 2014

Veränderungen sind Gift fürs Knie

Regensburger Ärzte untersuchen die Ursachen schwerer Verletzungen.   Das „Fifa Medical Centre of Excellence“ an der Universität erforscht unter anderem, welche Faktoren das Risiko eines Kreuzbandrisses beeinflussen.   REGENSBURG - Werner Krutsch ist Unfallchirurg. Vage Mutmaßungen oder gar Ferndiagnosen sind gewiss nicht sein Ding. In der Verletzungsgeschichte von Weltmeister Sami Khedira erkennt er aber ein Muster, das ihm sehr geläufig ist. Der Star von Real Madrid hatte im November 2013 im Testländerspiel gegen Italien eine für einen Fußball-Profi fürchterliche Verletzung erlitten: einen Riss des vorderen Kreuzbandes und einen Innenbandanriss im rechten Knie. Die Weltmeisterschaft in Brasilien schien für Sami Khedira ein ferner Traum zu bleiben. Mit unglaublicher Energie kämpfte sich der 27-Jährige in der rekordverdächtigen Zeit von knapp sechs Monaten wieder heran. Im WM-Finale von Rio de Janeiro am 13. Juli musste er indes kurzfristig passen – wegen muskulärer Beschwerden in der linken Wade. Und Anfang August verdammte ihn ein Muskelbündelriss im linken Oberschenkel erneut zu einer mehrmonatigen Zwangspause.   Statik des Körpers leidet   Indizien, die für Krutsch eine klare Sprache sprechen. „Bei Spielern, die nach Kreuzbandrissen zurückkommen, besteht ganz offensichtlich ein erhöhtes Risiko von Muskelverletzungen. Sie fühlen sich zwar wieder fit, aber die Statik des Körpers hat unter der langen Pause gelitten“, sagt der Regensburger. Solchen Zusammenhängen geht das „Fifa Medical Centre of Excellence“ am Universitätsklinikum wissenschaftlich auf den Grund. 22 dieser Zentren gibt es mittlerweile weltweit, das Regensburger war im Jahr 2009 das erste auf deutschem Boden, das vom Fußball-Weltverband in diesen Rang erhoben wurde. Ziel ist ein globales Netzwerk der Sport- und speziell der Fußballmedizin. In den gut fünf Jahren ihres Bestehens hat die Fifa-Klinik unter der Leitung von Direktor Peter Angele und Michael Nerlich diverse Studien initiiert. Krutsch fungiert als ärztlicher Koordinator. Dabei liegt der Fokus auch auf dem Amateurfußball. Als ein praxisrelevantes Beispiel gilt das Programm „11+“ zur Verletzungsprävention. Um bis zu 50 Prozent sinkt laut Erhebungen die Gefahr von Blessuren, wenn Spieler diesen Leitfaden zum optimalen Aufwärmen befolgen.   Mögliche Langzeitfolgen   Die Regensburger Mediziner haben zudem in Kooperation mit der Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VDV) die Langzeitfolgen von Kniegelenksverletzungen im Profifußball untersucht. Oder sie erforschen im Auftrag der Fifa Möglichkeiten, über eine Vermessung des Handgelenks das Alter eines Spielers zu bestimmen. Ein Thema, das bei internationalen Juniorenturnieren durchaus relevant sein kann. Denn bei solchen Ereignissen sind auch Mannschaften aus Ländern vertreten, in denen das exakte Geburtsdatum der Akteure wegen fehlender Urkunden schwer belegbar ist. Zehn Studien laufen derzeit an der Regensburger Fifa-Klinik; eine im August gestartete ist als weltweit einzigartiges Mammutprojekt auf drei Jahre angelegt und soll die Ursachen einer Verletzung ergründen, die unter Fußballprofis als größter anzunehmender Unfall gilt: Kreuzbandrisse im Knie, die monate- oder – siehe den tragischen Fall von Bayern-Star Holger Badstuber – sogar jahrelange Pausen bedingen und schwere Langzeitfolgen fürs Gelenk haben können. Vorläuferscreenings haben erste Erkenntnisse erbracht. So ist das Schussbein eines Fußballers (also in der Mehrzahl das rechte) deutlich häufiger betroffen als das Standbein. Angele, Krutsch & Co. liegen bereits handfeste Hinweise auf ein Phänomen vor, das sich etwas flapsig so umschreiben ließen: Veränderungen sind Gift fürs Knie. Das fängt bei ganz banalen Dingen wie einem Wechsel des Fußballschuhs oder der Stollen an. „Der Aufstieg oder der Vereinswechsel in eine höhere Spielklasse, der Wechsel vom Junioren- in den Seniorenfußball, ja auch ein Trainerwechsel mit veränderten Übungsformen bergen Gefahren, eine Ruptur zu erleiden“, sagt Krutsch. Auffällig sei zudem die Häufung von Kreuzbandrissen in der Vorbereitungsphase nach der Sommer- und Winterpause. „Trainings- und Freundschaftsspiele in dieser Phase sind offenbar mit einemdeutlich höheren Risiko behaftet“, bilanziert Krutsch.   Gefahr der Sportinvalidität   Ebenfalls bemerkenswert: Laut Angele sind im Frauenfußball Kreuzbandverletzungen fünf- bis siebenmal häufiger als bei den Männern. Hormonelle Unterschiede sowie die geschlechtsspezifische Beschaffenheit von Sehnen und Bändern sind ursächlich dafür. Frauen benötigen zudem in der Rehabilitation ein deutlich intensiveres Training und mehr Zeit, um die Muskelmasse am verletzten Bein wiederherzustellen. Und die Gefahr einer Sportinvalidität ist weit höher als bei Männern. Krutsch ist in seiner aktiven Zeit von Kreuzbandrissen verschont geblieben. Übrigens kehrte der 34-Jährige im Gegensatz zu Sami Khedira mit einem sportlichen Misserfolgserlebnis aus Brasilien heim. Mit der Ärzte-Nationalmannschaft hatte er 2013 in Budapest den WM-Titel errungen und war zum wertvollsten Spieler des Turniers gekürt worden. Beim zeitgleich mit der WM 2014 ausgetragenen Turnier der Mediziner ereilte seine Teamkollegen und ihn das Aus im Viertelfinale. In Natal unterlagen sie Gastgeber.   Text: Heinz Gläser, Mittelbayrische Zeitung (Freitag, 28.11.2014)     Erste Adresse bei Prävention und Behandlung   JUBILÄUM: Die Fifa-Klinik veranstaltet anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens ein prominent besetztes Symposium   In der Wirtschaft sind sie sprichwörtlich, die sogenannten „Hidden Champions“ – also Weltmarktführer, die der breiten Öffentlichkeit meist unbekannt sind. In der Sportmedizin kann man das Wort „versteckt“ mittlerweile getrost streichen. Regensburg und Umgebung sind international eine erste Adresse, wenn es um Forschung, Behandlung, operative Eingriffe und Rehabilitation geht. Stars wie Boris Becker, Michael Ballack oder Miroslav Klose geben sich in der Region seit Jahrzehnten die Klinke in die Hand, wenn es um optimale Behandlung und rasche Genesung geht. Die Fifa-Klinik am Uniklinikum unter der Leitung von Prof. Peter Angele, die an diesem Freitag und Samstag anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens ein Symposium zum Thema „Einflussfaktoren und Prävention von Sportverletzungen“ veranstaltet, ist lediglich einer unter vielen „Leuchttürmen“. Zu nennen sind die Kooperationspartner der Fifa-Klinik, das „Eden Reha“ von DFB-Physiotherapeut Klaus Eder in Donaustauf, das „Sportopaedicum Straubing/Regensburg“ mit den Kniespezialisten Jürgen Eichhorn und Angele sowie die „Sportdoctors“ Ludwig Hecht, Andreas Harlass-Neuking und Bernd Meyer – und diese Liste ließe sich fortschreiben. Zum Jubiläums-Kongress erwartet die Fifa-Klinik zahlreiche Experten aus dem In- und Ausland, die sich auch der Frage widmen werden, wie die Häufigkeit der Blessuren nach einem großen Turnier wie der Fußball-WM in Brasilien zu erklären ist – zuletzt dokumentiert in der Sprunggelenksverletzung von Philipp Lahm. Zu Gast sind unter anderen Thomas Schneider, der neue Assistent von Bundestrainer Joachim Löw, sowie der Fifa-Sportwissenschaftler Mario Bizzini. (gr)   Quelle: Mittelbayrische Zeitung (Freitag, 28.11.2014)  
News aus Regensburg, 02. Dezember 2014

Fußball ist ein bisschen gefährlich

Internationale Experten erörtern an der Fifa-Klinik Regensburg Möglichkeiten, das Verletzungsrisiko im Fußball zu mindern.   Regensburg. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in Brasilien nicht nur einen Titel gewonnen, sondern auch jede Menge Anschauungsmaterial geliefert – aus ärztlicher Sicht. Christoph Kramers Knockout im Finale gegen Argentinien oder Bastian Schweinsteigers stark blutender Cut auf der Wange sind durchaus eine eingehende medizinische Betrachtung wert. Rund 100 Experten aus aller Welt nahmen bei einem zweitägigen Symposium an der Fifa-Klinik am Universitätsklinikum Regensburg die entsprechenden Videosequenzen nochmals in Augenschein. Helmut Hoffmann, der sportwissenschaftliche Leiter am „Eden Reha“ von Nationalmannschafts-Physiotherapeut Klaus Eder in Donaustauf, brachte das Dilemma auf den Punkt: „Fußball ist nun mal ein bisschen gefährlich. Das ist nicht das Hin- und Herschieben von Pralinen.“   Prävention steht im Mittelpunkt Umso wichtiger ist die Vorbeugung. Und so stand das Thema Prävention im Mittelpunkt des Kongresses. Der Stand der Forschung ist dabei schnell umschrieben: Spezifische Aufwärmprogramme können das Risiko schwerer Blessuren am Sprunggelenk, am Knie oder an der Leiste deutlich mindern, um 30 bis 50 Prozent, in einzelnen Fällen sogar um mehr als die Hälfte. Zumindest gilt dies für die sogenannten Nicht-Kontakt- Verletzungen. „Rennunfälle“, wie es Werner Krutsch, der ärztliche Koordinator der Fifa-Klinik, formuliert, sind indes nie auszuschließen. Soll heißen: Wenn ein Gegenspieler mit gestrecktem Bein und voller Wucht das Kniegelenk trifft, ist nicht nur der bei Profis so gefürchtete Riss des vorderen Kreuzbandes nie ausgeschlossen. Im Jahr 2013 hatten sich die Sportmediziner in Mailand versammelt, 2015 treffen sie sich in London. Das fünfjährige Bestehen der Fifa-Klinik war der passende Anlass für den Erfahrungsaustausch in Regensburg. Im Namen des Fußball- Weltverbandes überbrachte der Schweizer Sportwissenschaftler Mario Bizzini „beste Grüße aus Zürich“ und lobte die Anstrengungen hierzulande. Rund 1300 Übungsleiter wurden in den vergangenen Jahren mit den Aufwärmprogrammen vertraut gemacht. Ein Aspekt ist dabei nicht zu vernachlässigen: Schwere Verletzungen im Fußball verursachen gewaltige Kosten.   Prof. Dr. Peter Angele moderiert In einer von Prof. Dr. Peter Angele, dem Leiter der Fifa-Klinik, moderierten Podiumsdiskussion am Uniklinikum zogen die Beteiligten Bilanz. Der frühere Bayern-Profi Frank Wiblishauser betreibt heute in Memmingen eine Naturheilpraxis. Diverse verletzungsbedinge Zwangspausen verhinderten eine große sportliche Laufbahn. „Ein Kreuzbandriss kann für einen Spieler, dessen Vertrag ausläuft, einen extremen Karriereknick bedeuten. Die Angst steckt im Hinterkopf. Man versucht sie zu verdrängen, aber das funktioniert nicht immer.“   Genügend Zeit für Rehabilitation Wolfgang Bunz aus Ulm, einer der Physiotherapeuten der Nationalmannschaft, plädierte eindringlich dafür, verletzen Profis genug Zeit für die Rehabilitation einzuräumen – trotz des immensen Erfolgsdrucks in der Branche, der Trainer und Vereinsobere auf die vorschnelle Rückkehr der Stars auf den Platz drängen lässt. „Es tut sich was. Es ist eine Entwicklung zu sehen, auf geeignete Aufwärmprogramme zu achten - auch im Amateurfußball“, meinte Thomas Schneider, der neue Assistent von Bundestrainer Joachim Löw. Dies erkennt auch Michael Nerlich an, der Leiter der Unfallchirurgie am Uniklinikum. Doch es bleibe noch Luft nach oben. „Prävention ist im Fußball ganz wesentlich. Und man hat noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft“, resümierte er.                   URL: http://www.mittelbayerische.de/ Text: Heinz Gläser, Mittelbayrische Zeitung Fotos: Brüssel    
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